Jeder Mensch wünscht sich Aufmerksamkeit, Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung sowie freundschaftliche oder sogar liebevolle Nähe. Aber wie können wir dazu beitragen, dass wir diese zwischenmenschlichen Geschenke im Alltag auch wirklich erhalten?
Das erfahren Sie in diesem Kurs – und natürlich, wie Sie dies alles auch anderen Menschen zukommen lassen können. Dabei klären wir auch die Ursachen, warum es uns Menschen so oft nicht leicht fällt, miteinander wertschätzend, freundschaftlich-wohlwollend und herzlich umzugehen. Konflikte vermeiden oder vorhandene konstruktiv lösen können, auch diese Fähigkeiten können Sie in diesem Kurs optimieren.

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mehr Erfolg im Leben, durch würdezentrierte Kommunikation

Die Körpersprache: Wem würden Sie wohl eher eine Bitte erfüllen: einem Menschen mit verbissenem, strengen Gesichtsausdruck oder jemandem, der Ihren Blick mit freundlichem Lächeln erwidert? – Und warum sind manche Menschen so beliebt? – Und wie kommt es, dass die anscheinend leichter durchs Leben kommen, als viele andere?

Sie kommunizieren immer – auch ungewollt! Kommunikation beginnt bereits beim Blickkontakt und Minenspiel, dann in der Körperhaltung und in dem, was jemand durch seine Art der Kleidung ausdrückt. „Man kann nicht nicht-kommunizieren!” sagte bereits Paul Watzlawick. Die genannten Äußerlichkeiten lassen allerdings viel Spielraum für die Fantasien des Beobachters und sind daher oft nicht eindeutig.

die vier Seiten der Kommunikation: Eindeutigkeit entsteht erst durch die verbale Kommunikation, die vielleicht durch Gesten und Mimik verstärkt wird. Und auch dann bleibt genug Spielraum für Überlegungen: „Wie hat sie das jetzt gemeint?” Mit dieser Frage sind die „vier Seiten einer Botschaft” angesprochen, wie sie von Fritz von Thun als Kommunikationsmodell entwickelt worden sind. Allerdings reicht auch dieses Modell nicht aus für eine sachlich klare und zugleich emotional befriedigende Kommunikation.

„die Gewaltfreie Kommunikation” (GFK): Erst wenn eine klare Unterscheidung in reine Beobachtung, eigene Interpretation und Bewertung, ausgelöste Gefühle und Bedürfnisse gelingt, ist ein Mensch in der Lage, eine sowohl sachlich konstruktive als auch emotional erfüllende Kommunikation zu führen. Mit dieser Unterscheidung hat Marshal B. Rosenberg in seiner Gewaltfreien / Wertschätzenden Kommunikation wichtige Grundsteine gelegt.

Wenn GFK „nicht gelingt”… Was aber, wenn Menschen durch ihre biografischen Prägungen daran gehindert werden, den Prinzipien von Rosenberg zu folgen? – Hier sind die Arbeiten von Eric Berne und Claude Steiner hilfreich, die auf der Transaktionsanalyse und der Tiefenpsychologie beruhen.

Achtsamkeit ist hilfreich: Optimal ist bei allem die „Praxis der Achtsamkeit”, weil in einer achtsamen Grundhaltung die Trennung von Beobachtung, Interpretation, Gefühlen und Bedürfnissen besonders leicht gelingt.

Erkenntnisse aus der Schematherapie, der neuesten Entwicklung der Psychotherapie, habe ich dazu genutzt, die oben genannten Ansätze zu vereinen und zu optimieren. Denn aus dem Verständnis der Schematherapie heraus werden (auch ohne Therapie) die Ursachen deutlich, warum es manchen Menschen schwer fällt, kooperativ und konstruktiv miteinander umzugehen. Zur Schematherapie gehört es, mit einem einfachen psychologischen Modell anschaulich zu erklären, welche Vorgänge in Menschen ablaufen und sie daran hindern, ihre Denk- und Verhaltensweisen frei zu wählen. Diese Informationen finden Sie auch in diesem Kurs.

Das Prinzip der Würde… habe ich mit Freude aufgegriffen aus der „Kreativen Leibtherapie” von Udo Baer. Denn die eigene Würde und die der anderen Menschen wird verletzt, wenn wir störende Kommunikationsweisen beibehalten und nicht berücksichtigen, welche Fahigkeiten oder Einschränkungen der Kommunikationspartner hat.

Am Ende meiner Entwicklungsarbeit habe ich den Begriff „Würdezentrierte Kommunikation” für mein Konzept gefunden. Erfahren Sie hier mehr über mein Konzept „Würdezentrierte Kommunikation”.

Der Kurs ermöglicht Ihnen,  „Würdezentrierte Kommunikation” konkret in Ihrem Lebensalltag umzusetzen.

organisatorische Details zum Kurs

Teilnahmemöglichkeit

  • Dieser Kurs besteht aus zehn aufeinander folgenden, wöchentlich stattfindenden Terminen. Der Einstieg in den Kurs ist nur zum ersten der zehn Termine möglich, weil die Inhalte der Einzeltermine aufeinander aufbauen.
  • Der Kurs ist geeignet für Teilnehmer ab ca. 16 Jahre.
  • Die Teilnehmer verpflichten sich zu ihrer eigenen Sicherheit und Schutz zur Einhaltung der Gruppenregeln.