Viele Menschen sind schon von klein auf durch Personen beschämt worden, von denen sie eigentlich Schutz, Sicherheit, Stärkung und Ermutigung hätten erwarten können. Diese Verletzungen prägen bis heute: Da ist die Angst, dass sich andere auf unsere Kosten belustigen, dass wir abgewertet oder ausgegrenzt werden.

Überraschend viele Menschen glauben fest daran, unzureichend, ungeschickt oder irgendwie fehlerhaft zu sein. Und sie befürchten ständig, dass andere diese Mängel und Schwächen bemerken und sie dann beschämt und ausgegrenzt werden.

Je mehr man sich bemüht, umso schlimmer wird es

Das Verrückte an der Sache ist aber: je mehr wir nach perfektem Verhalten streben (um Beschämungen zu vermeiden), desto schlimmer werden diese Befürchtungen. Das ist durchaus verständlich: Je perfekter man sein will, desto mehr muss man auf Fehler und deren Vermeidung sowie auf mögliche eigene Schwächen achten.
So richtet man allmählich seine ganze Aufmerksamkeit immer mehr auf die vermeintlichen oder tatsächlichen Mängel und übersieht damit alle durchaus vorhandenen Stärken!!! Und man beschädigt das eigene Selbstbewusstsein und den eigenen Selbstwert.

Auch wer Mobbing erleiden musste, hat erlebt, dass Mobbing immer mit Scham und Beschämung verbunden ist. Und dass auch hier ganz ähnliche Dinge ablaufen, wie gerade beschrieben.

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