Diesen Vortrag halte ich am liebsten! Denn in ihm fasse ich meine Lebenserfahrung und mein therapeutisches Fachwissen zusammen und zeige auf, warum eine ursächliche und konsequente Psychotherapie unausweichlich zur Systemkritik führt. Ich stelle Ihnen einen gewalt- und ideologiefreien Lösungsansatz vor, der zu einem globalen kooperativen, freundschaftlich wohlwollenden Miteinander führen kann. – Und was können Sie tun?

Das Erste, was Sie tun können:  Kommen Sie zu diesem Vortrag! Diskutieren Sie mit!

Aufgrund meiner ungewöhnlichen Lebenserfahrung und den Erlebnissen in meiner Praxis für Beratung und Psychotherapie habe ich Erkenntnisse gewonnen, wie jeder Mensch ganz aus eigener Kraft bei sich selbst beginnen kann, konstruktive Veränderungen zu bewirken – Veränderungen, die sich dann ganz von selbst als Reaktionskette auf andere Menschen übertragen, in der Familie, am Arbeitsplatz usw.. Das kann zu einer Kraft anschwellen, mit der sich auch unsere psychosozialen, politischen und globalen Probleme friedlich lösen lassen.

Beginnen wir damit, uns gegen weit verbreitete Redensarten zu wehren wie z.B.: „Da kannscht nix dran mache. Des isch halt so! Die da oben machen ja doch, was sie wollen!” Damit zementieren wir die bestehenden Verhältnisse und schieben uns selbst in eine Rolle der Resignation und fehlenden Selbstwirksamkeit. In diesem Vortrag zeige ich, wie jeder sehr wohl die Kraft und die Freiräume dazu hat, bei sich selbst und auch gesamt-gesellschaftlich zu konstruktiven, erfreulichen Veränderungen beizutragen!

Die Anregungen, die ich Ihnen präsentiere, beruhen auf wissenschaftlich fundierten Grundlagen der Schematherapie, meiner therapeutischen Kernkompetenz. Bei der Entwicklung der Schematherapie fand man heraus, wie enorm wichtig die Erfüllung der menschlichen Grundbedürfnisse für Kinder und Jugendliche ist, damit sie Fähigkeiten entwickeln und ihre Potenziale entfalten können. So entstehen starke Menschen! Wurde die Erfüllung von Grundbedürfnissen massiv verletzt, können manche Fähigkeiten nicht entwickelt werden, sodass später daraus Handicaps entstehen, z.B. in der Fähigkeit sich durchzusetzen oder… (siehe oben)

Ich ziehe nun den Umkehrschluss daraus und betrachte unsere psychosozialen Verhältnisse unter der Maxime der Erfüllung der Grundbedürfnisse. Daraus entsteht eine wahre Lawine an Erkenntnissen und sehr viele Zustände, an die wir uns mittlerweile leider gewöhnt haben, erscheinen unbedingt veränderungswürdig. Und damit sind wir mitten im Inhalt meines Vortrags. An dessen Ende steht die überraschend klare, logische Schlussfolgerung, warum wir alle und jeder Einzelne sehr wohl die Macht hat, an Veränderung der ungünstigen Verhältnisse mitzuwirken! Und das funktioniert auch im globalen Maßstab!