Licht steuert die Aktivität Ihres Körpers und Ihres Geistes!

Spätestens durch Messungen mit dem FMRT (Funktions-Magnet-Resonanz-Tomograph) ist bewiesen, dass das Spektrum des Lichts, in dem wir uns aufhalten, unsere Aktivität und auch unsere Ruhephasen beeinflusst. (Auch die NASA berücksichtigt dies in der Weltraumstation ISS.) Daher wäre es gut, wenn wir bewusster mit unseren künstlichen Lichtquellen am Arbeitsplatz und zu Hause umgehen würden:

Die Farbe des Lichts…

entsteht durch unsere eigene Sinnesbewertungen und auf der Grundlage, dass unsere Augen für einen gewissen Spektralbereich des Lichts lichtempfindlich sind. Dieser Bereich geht von Tief-Dunkelrot bis zu einem extremen Blau, das ins Violette verschwindet.

Glühlampenlicht — dem Sonnenlicht am ähnlichsten

Das Spektrum, das die Glühlampe aussendet, reicht vom ganz roten Bereich, der fast nur als Wärmestrahlung wahrgenommen wird bis hin zum blauen Bereich, wobei der aber viel weniger intensiv ist, als das Sonnenlicht. Deshalb kann eine Glühlampe keinen Sonnenbrand auslösen kann.
Nur Halogen-Glühlampen erzeugen etwas mehr blauen Spektralanteil. Der wird aber meist durch eine passende Glassorte oder eine Beschichtung des Glaskolbens weg gefiltert.

Leuchtstofflampen und LED-Lampen — ein technisch-künstliches Licht

Diese Lampen erzeugen ein halbweg weiß wirkendes Licht sozusagen „synthetisch”: Bei Leuchtstofflampen wird in dem Glaskolben zunächst pures UV-Licht erzeugt. Damit man aber ein brauchbares Beleuchtungsspektrum erhält, sind die Glasröhren mit drei bis fünf verschiedenen phosphorhaltigen Beschichtungen bedampft. Trifft das UV-Licht darauf, wandelt sich das Licht in sichtbares Licht um. Drei bis fünf kräftige Spektrallinien entstehen so und das Auge lässt sich weitgehend täuschen. Die Zusammensetzung aus diesen Spektren wirkt so, als sei es weißes Licht.

Auch bei den weißen LEDs wird ein ähnlicher technischer Trick angewendet und ebenfalls aus überwiegend blauem Licht ein Spektrum erstellt, das dem Auge eine weiße Lichtfarbe vortäuscht. Moderen LED-Lampen bestehen aus drei Leuchtdioden, die in Rot, Grün und Blau strahlen. Leider ist der Spektralverlauf auch heutzutage nicht so gleichmäßig, wie das Sonnenlicht, sodass es nach wie vor auch bei diesen deutlich teureren Leuchtmitteln zu unnatürlichen Einbrüchen und Intensitästspitzen im Lichtspektrum kommt. Zudem bleibt die Betonung des extremen Blau-Bereichs auch hier bestehen, und das auch bei „Warmton-Leuchten”.

Beiden Lichtquellen / Lampen ist gemeinsam, dass auch nach der Umwandlung des Lichtspektrums ein erheblicher UV-Anteil unverändert abgestrahlt wird.
Übrigens strahlen alle Computer- und Fernseh-Displays sowie Smartphone-Displays ein Licht mit erhöhtem Blau-Anteil ab und haben die gleiche Wirkung, wie Leuchtstoff- und LED-Lampen!
Was ist angenehmer und beruhigender: der Horror-Krimi und Kriegsbilder im Fernsehen oder die zärtlichen Berührungen zweier Menschen auf einer Couch?

Und was bewirkt dies nun?

Unser neuronales System ist unter anderem auch dafür verantwortlich, dass wir körperlich und geistig einem Tag-Nacht-Rhytmus unterliegen. Und dieser Rhytmus wird im Wesentlichen davon gesteuert, wie viel oder wenig UV-Anteil im Licht enthalten ist, das auf uns trifft und wie die gesamte Spektralverteilung des Lichts ist, dem wir uns aussetzen. Fotografen wissen um die bläuliche Farbstimmung beim Tagesbeginn und die goldene (rötliche) Zeit vor dem Sonnenuntergang.

Daraus folgt, dass das Licht von Leuchtstofflampen und das von LED-Lampen aufgrund des hohen UV-Anteils (Blau-Anteils) dem Körper signalisiert, dass es Tag sei. Das neuronale System reguliert dementsprechend das Aktivitätspotenzial hoch und man fühlt sich ziemlich wach. (neueste Forschungsergebnisse bestätigen dies)

Ganz anders beim Glühlampenlicht oder Halogenlicht. Dieses Licht ähnelt sehr dem natürlichen Sonnenlicht, wirkt aber eher goldfarben, so wie eine goldene Nachmittagssonne. Und deshalb regt es weniger zur Aktivität an.

Mein Tipp:

Wenn Sie überhaupt Leuchtstofflampen (trotz des hochgiftigen Quecksilbers und der hohen Umweltbelastung) verwenden wollen oder LED-Lampen einsetzen wollen, dann nutzen Sie diese möglichst nur bei der Arbeit oder sonstiger Aktivität. Aber verwenden Sie innerhalb von vier Stunden vor dem Schlafen-Gehen nur noch Glühlampenlicht oder noch besser: Kerzenlicht!
Damit unterstützen Sie Ihren Körper dabei, einen gesunden Tag-Nacht-Rhytmus einzuhalten und dies fördert ein schnelleres, ruhiges Einschlafen.

Sie können die Wirkung von Kerzenlicht vervielfachen, wenn Sie mit einem Liebespartner kuscheln. Dann bauen sich Stress-Botenstoffe sehr schnell ab und Oxytocin breitet sich aus, zusammen mit einem Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Angenommen-Sein wie man ist.