Schon während meiner Ausbildung, als uns diese Problematik erklärt wurde, hatte ich Zweifel an dem psychologischen Erklärungsmodell, durch das diese Problematik entstehen soll. Je mehr ich mich damals in die Schematherapie einarbeitete, desto eher entstand in mir eine alternative Sichtweise mit einem völlig anderen Erklärungsmodell.
Heute weiß ich, dass ich richtig lag: Mein Klient, der seit über 30 Jahren mit dieser Diagnose und starken, die Nieren schädigenden Medikamenten gelebt hat, wird voraussichtlich in diesem Jahr seine Therapie erfolgreich abschließen und seine Medikamente ausschleichen können.

Bitte klicken Sie auf die Überschriften, um den zugehörigen Textabschnitt zu lesen.

Nur max. 5 Stunden – und Sie wissen, ob mein Therapieansatz Ihnen helfen wird!

Ich bin nicht sicher, ob mein rein psychotherapeutischer Ansatz allen Menschen mit dieser Diagnose helfen kann. Aber ich bin sicher, dass ein erheblicher Anteil der Betroffenen mit meinem therapeutischen Vorgehen bis zur völligen „Heilung” therapiert werden kann! – Das Erproben einer solchen Psychotherapie ist völlig gefahrlos möglich. Schon nach bis zu 5 Therapie-Terminen wird sich zeigen, ob mein Therapie-Ansatz Erfolg bringen wird. Mein Therapie-Angebot ist zudem völlig unabhängig davon, ob der Klient weiterhin seine Medikamente nimmt! Eine bestehende rein medikamentöse Begleitung durch einen Arzt oder Psychiater muss aufrecht erhalten bleiben.

Die Details meines Therapie-Angebots möchte ich hier nicht vorstellen, denn ich möchte künftige Klienten mit bipolarer Problematik nicht in ein bestimmte Richtung vor-beeinflussen. Außerdem ist der Leidensdruck meistens derart stark, dass möglicher Weise eine überhöhte Erwartungshaltung aufgebaut wird, die dann eine Therapie bei mir beeinträchtigen wird.

Therapie-Grundlage: alternative Sicht führt zu neuem psychologischen Modell

Grundlage meines Therapie-Angebot ist ein alternatives Erklärungsmodell über die Entstehung und Aufrecht-Erhaltung der bipolaren Problematik. Mit der Entwicklung eines solchen Modells folge ich den Vorgaben aus §5 und §6 der gesetzes-ähnlichen deutschen Psychotherapie-Richtlinien. Daher darf ich mein Therapie-Angebot zu Recht als „wissenschaftlich fundiert” bezeichnen. Zudem beruht das therapeutische Vorgehen auf der Schematherapie.

Meine erste Überlegung war schon damals in meiner Ausbildung, dass Menschen in der depressiven und auch in der „normalen” Phase auf irgend eine Weise in sich Druck und Spannung aufbauen, der sich dann in der manischen Phase explosionsartig abbauen kann. Ein Wechselspiel zwischen Belastung und Entlastung also! Folglich müsste es Ziel einer Therapie sein, heraus zu finden, durch welche Ursachen sich ein Druck oder eine Spannung aufbaut.
Würde sich dieser Druck nicht aufbauen, gäbe es auch keine Notwendigkeit zu einem schlagartigen Druckabbau in einer manischen Phase – vergleichbar mit einem Gartenschlauch, in dem der Druck immer mehr ansteigt bis er platzt und sich dann schlagartig der Druck abbaut – leider mit zerstörerischer Wirkung.

Würde ich therapeutisch daran ansetzen, dass der Klient lernt, den Druck konstruktiv abzubauen und sich selbst zu regulieren, wäre dies lediglich eine Veränderung der Symptomatik. Es würde aber nicht eine ursächliche Bearbeitung und Auflösung der Problematik mit sich bringen. Zudem würde ja die Ursache für den inneren Druck, die ja ebenfalls Leid bedeutet, nicht behoben.

Lust baut Spannung ab – Unlust baut Spannung und Druck auf

Es ist also zwingend erforderlich, heraus zufinden, durch welche psycho-logischen Mechanismen ein Mensch in sich eine derart große Spannung, einen derart gewaltigen Druck aufbaut und wodurch diese Mechanismen entstanden sind.
Aus der Schematherapie ist bekannt, dass die Erfüllung der menschlichen Kernbedürfnisse zu fast schon maximalem Lustgewinn führt, deren Nicht-Erfüllung jedoch zu Frustration, zu Spannungsaufbau beiträgt und zu Fehlentwicklungen führen kann. Werden die leidvollen Gefühle, die bei Nicht-erfüllung der Kernbedürfnisse entstehen, unterdrückt, so entsteht ein enormer Spannungsanstieg.

Diese Zusammenhänge wende ich nun auf die Phasen der „bipolaren Störung” an:

In der manischen Phase zeigt sich bei den meisten Betroffenen, dass sie zu oft lustbetonten, grenzverletzenden Verhaltensweisen verschiedenster Art neigen. Die konstruktive Selbst-Regulation versagt. Es kann zu einem Über-Erregungszustand im Gehirn kommen, der die Sicht auf die Realität völlig verzerrt. Denkbar ist, dass aufgestaute Emotionen sich hier auf intensivste Weise entladen.
Es kann aber auch lediglich eine extreme Unruhe aufkommen mit dem überwältigenden Wunsch, irgend etwas tun zu wollen, aber nicht recht zu wissen, was. Damit entstehen soziale Schwierigkeiten und Spannungen, Beziehungen werden geschädigt und zuweilen kommt es sogar zu gesetzwidrigem relevantem Verhalten. Der Wunsch, etwas tun zu wollen, dieser Handlungsdrang entspringt meiner Ansicht gemäß, dem Wunsch nach Selbstwirksamkeit. Und sich selbstwirksam zu fühlen, bedeutet Lustgewinn.

Nach meinen bisherigen Beobachtungen wird manische Phase wird auffällig oft durch Ereignisse ausgelöst, die Überforderung und Überlastungs-Stress mit sich bringen.

In der depressiven Phase werden die Dinge bereut, die man in der manischen Phase getan hat. Man schämt sich, ergeht sich in Schuldgefühlen, der Selbstwert geht in den Keller und diese Stimmung kann sich bis zur Selbstbestrafung und sogar zum Suizid aufschaukeln.

In der „normalen” Phase geht das Alltagsleben seinen Gang. Allerdings steht im Hintergrund meist nach wie vor ein Schuldgefühl und der Wunsch, den in der manischen Phase evtl. entstandenen Schaden wieder gut machen zu wollen. Zudem besteht das Bestreben, sich innerhalb unserer übermäßig leistungsorientierten Gesellschaft wieder als „normal”, funktions- und leistungsfähig beweisen zu wollen. – Im Rahmen dieser Anstrengungen wird meist der natürliche Wunsch nach Äußerung von Gefühlen und Bedürfnissen, nach freier Entfaltung und die Möglichkeit, sich etwas zu gönnen, ganz nach hinten gerückt. Drastischer ausgedrückt: Das was Freude und Lust bereitet, wird unterdrückt. Hierdurch baut sich erneut eine enorme innere Spannung auf.

Dieses Wechselspiel von Selbst-Unterdrückung und wütend-aggressivem Befreiungsversuch kann eine stimmige Erklärung sein für den Aufbau von Druck und Spannung und deren unkontrolliertem Abbau in der manischen Phase.

Wo ist die Ursache, was ist der Auslöser für den Beginn der „bipolaren Störung”?

Die im vorigen Abschnitt dargestellte Dynamik, mit der die Problematik aufrecht erhalten bleibt, liefert zwar ein in sich stimmiges Erklärungsmodell für die Symptomatik „bipolare Störung” insgesamt, nicht aber für die Ursache ihrer Entstehung. Denn es gilt als sicher, dass kaum ein Mensch von Geburt an diese Besonderheit (bipolare „Störung”) mit sich trägt! So schließe ich daraus, dass diese Problematik irgendwann im Lebensverlauf „erlernt” worden ist. Die Tatsache, dass es sich um ein erlerntes Verhalten handelt, ist dabei dem Betroffenen nicht bewusst. Diese Dinge liegen im Unterbewussten.

Mit den Verfahrensweisen und Methoden der Schematherapie möchte ich Klienten mit dieser Problematik dabei begleiten, herauszufinden, wie in ihnen diese Problematik entstanden ist. Dabei und daraus ergeben sich zugleich die Lösungsmöglichkeiten. Meine Arbeitsweise ist grundsätzlich (wie bei allen anderen psychischen Schwierigkeiten) ursächlich und somit nachhaltig. Ich möchte, dass Sie nach Abschluss der Therapie nie wieder derartige Probleme haben!

Je länger die bipolare Problematik besteht, desto stärker chronifiziert sie!

Gerade bei dieser Problematik verfestigen sich über die Zeit die destruktiven Strukturen besonders stark. Es handelt sich dann nicht nur um Erinnerungen und Dinge, die man falsch gelernt hat und folglich einfach korrigieren kann. Wie ich hier zum Thema Chronifizierungen erklärt habe, sind mit Sicherheit auch neuronale Muster entstanden, die die Problematik auch nach einer erfolgreichen Psychotherapie begünstigen.

Daher könnte es auch nach einer erfolgreichen Psychotherapie, wie ich sie hier anbiete, in Folge von starkem Überlastungs-Stress als typischem Auslöser zu manischen Phasen kommen. Dies ist allein aufgrund der Tatsache möglich, dass das Gehirn über Jahrzehnte unbeabsichtigt und unbewusst in der Fähigkeit „trainiert” wurde, in einen manischen Über-Erregungszustand zu geraten. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, eine medikamentöse Therapie noch ca. 1 Jahr nach Abschluss der Psychotherapie aufrecht zu halten und erst dann die Medikation unter ärztlicher Begleitung auszuschleichen.
Diese Aussage gilt nur, wenn man an die Behauptung der „offiziellen Lehrmeinung” folgt und daran glaubt, dass Lithium und andere Präparate tatsächlich eine rückfallverhinderte Wirkung hätten. – Wer nicht an die präventive Wirkung glaubt, kann natürlich schon früher mit dem Ausschleichen beginnen – eigenverantwortlich und meist gegen den Rat des bisher aufgesuchten Psychiaters.

Investieren Sie maximal 5 Therapie-Stunden…

und Sie erkennen selbst, ob Ihnen mein Angebot helfen wird. Auch ich werde in dieser Zeit erkennen, ob mein Therapie-Ansatz für Sie Erfolg bringen wird. Ihr erster Schritt: Rufen Sie mich an, um ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren:  0741 – 440 74 67