Schluss mit der Horror-Selbsthypnose!
Wenn wir tatsächlich all unsere Kräfte auf die Abwehr des befürchteten Horror-Szenarios richten, geraten wir in eine Selbst-Hypnose, die mein Kollege Dr. Gunther Schmidt mit „Problem-Trance” bezeichnet. Und so lange diese Trance besteht, können wir nicht erkennen, dass sich unbewusst eine Gewissheit eingeschlichen hat, dass es in der Zukunft praktisch keine andere Möglichkeit gibt, als dass das Befürchtete auch wirklich eintrifft.
Die Befürchtungen und Ängste richten sich auf die Zukunft. Und? Kannst du in die Zukunft sehen? – Wie kannst du dann so sicher sein, dass der Horror dich trifft? DIeses Schreckens-Szenario ist nur eine von vielen Möglichkeiten in deiner Zukunft!
In dem Moment, wo du diesen Gedanken zutiefst zulassen kannst: „DIeses Schreckens-Szenario ist nur eine von vielen Möglichkeiten in deiner Zukunft!”, hast du den ersten Schritt aus der Problem-Trance getan.
Und dadurch werden andere Gedanken möglich. Zum Beispiel, dass es ja noch viele andere Möglichkeiten gibt, wie deine Zukunft aussehen wird. Und diese Möglichkeiten haben wahrscheinlich alle eines gemeinsam: Sie sind alle viel günstiger und vermutlich erfreulicher als die ungünstige Möglichkeit, auf die sich bisher deine Ängste bezogen haben.
Konkret bedeutet das: Du lenkst nicht – wie bisher – deine ganze Kraft auf die Gefahrenabwehr, sondern darauf, neue Möglichkeiten und Szenarien für deine Zukunft zu ersinnen, die deiner Vorstellung einer wünschenswerten Zukunft näher kommen.
Wie hieß noch der Slogan von Ikea damals? – Entdecke die Möglichkeiten!