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stark + konstruktiv raus aus Ängsten

steigende Preise, Unsicherheit über die Zukunft des Arbeitsplatz, zunehmende Militarisierung zur „Kriegstüchtigkeit… – es scheint alles Unheil zusammen zu kommen als düstere Zukunftsaussicht, oder?

Und so drehen sich die Gedanken im Kreis, die innere Anspannung zehrt Energie und es scheint keine Lösung zu geben.

Und wo ist die Lösung?
Naja, wenn die innere Spannung hoch ist, steht wenig Energie zur Verfügung, um tragfähige Lösungen entdecken zu können. Ich kann dir zwar die Unsicherheiten unserer Zeit nicht wegzaubern. Aber ich hätte da paar Ideen, mit denen du deine angst- oder sorgenvolle Spannung verringern kannst und wie du dann neue Möglichkeiten entdecken kannst.

So funktioniert die Falle Zukunfts-Angst

Wenn du mal ruhig und mit etwas innerem Abstand schaust, dann haben alle Sorgen und Ängste eines gemeinsam: Sie richten sich nie auf die Vergangenheit! Und selten auf die Gegenwart! Immer ist es ein befürchtetes Szenario, von dem man angstvoll annimmt, dass es sehr wahrscheinlich eintreten wird – und zwar in der Zukunft.

Eigentlich ist das etwas Gutes – diese Angst. Denn Angst ist ein Gefühl, das uns auf das wichtige Bedürfnis nach Sicherheit und nach Kontrolle-Haben über die Situation aufmerksam macht. Es ist also eigentlich ein sehr nützliches Gefühl!

Nun aber ist die eigentlich nützliche Angst übermächtig geworden, hat sich scheinbar verselbständigt. Genau das ist die Falle. Eine Falle,in der wir uns hilflos dem kommenden Horror-Szenario ausgeliefert sehen. Diese Falle heißt: Selbst-Hypnose! – Denn wir konzentrieren uns mit all unseren Kräften auf die Möglichkeiten, mit denen wir genau diesen befürchteten Horror abwenden können.

Schluss mit der Horror-Selbsthypnose!

Wenn wir tatsächlich all unsere Kräfte auf die Abwehr des befürchteten Horror-Szenarios richten, geraten wir in eine Selbst-Hypnose, die mein Kollege Dr. Gunther Schmidt mit „Problem-Trance” bezeichnet. Und so lange diese Trance besteht, können wir nicht erkennen, dass sich unbewusst eine Gewissheit eingeschlichen hat, dass es in der Zukunft praktisch keine andere Möglichkeit gibt, als dass das Befürchtete auch wirklich eintrifft.

Die Befürchtungen und Ängste richten sich auf die Zukunft. Und? Kannst du in die Zukunft sehen? – Wie kannst du dann so sicher sein, dass der Horror dich trifft? DIeses Schreckens-Szenario ist nur eine von vielen Möglichkeiten in deiner Zukunft!

In dem Moment, wo du diesen Gedanken zutiefst zulassen kannst: „DIeses Schreckens-Szenario ist nur eine von vielen Möglichkeiten in deiner Zukunft!”, hast du den ersten Schritt aus der Problem-Trance getan.

Und dadurch werden andere Gedanken möglich. Zum Beispiel, dass es ja noch viele andere Möglichkeiten gibt, wie deine Zukunft aussehen wird. Und diese Möglichkeiten haben wahrscheinlich alle eines gemeinsam: Sie sind alle viel günstiger und vermutlich erfreulicher als die ungünstige Möglichkeit, auf die sich bisher deine Ängste bezogen haben.

Konkret bedeutet das: Du lenkst nicht – wie bisher – deine ganze Kraft auf die Gefahrenabwehr, sondern darauf, neue Möglichkeiten und Szenarien für deine Zukunft zu ersinnen, die deiner Vorstellung einer wünschenswerten Zukunft näher kommen.

Wie hieß noch der Slogan von Ikea damals? – Entdecke die Möglichkeiten!

So programmierst du dich für deine wünschenswerte Zukunft

Und damit der bisherige Horror wirklich entmachtet wird, lohnt es sich sehr, wenn du dir Zeit dafür nimmst, dir jede dieser neu entdeckten Möglichkeiten für deine Zukunft bildhaft vorzustellen:

Wie wird sich das anfühlen, wenn diese günstige Variante deiner Zukunft eintritt? – Welche weiteren Möglichkeiten und Perspektiven würden sich daraus wieder für dich ergeben? – Und welche Auswirkung haben diese erfreulichen Perspektiven für die bisherigen Spannungen in deinem Körper? Könntest du dich beruhigen und abends damit besser einschlafen?

Kannst du es als Erfolg bewusst werden lassen, dass du es warts, der die Macht hatte, diese günstigere Vorstellungswelt zuzulassen und zu erschaffen? Und was hast du vielleicht noch von meinem vorigen „Zeitzeichen” behalten, wie du mit Erfolg umgehen kannst, sobald er dir bewusst geworden ist? – Genau! Diesen Erfolg mit Freude zu begrüßen.

Freude als Ergebnis eines bewusst wahrgenommenen Erfolgs ist die wichtigste Kraft-Quelle, mit der du zugleich eine konstruktive Umstrukturierung in deinem Gehirn vornehmen kannst.

Denn je länger man mit Horror-Vorstellungen (oder depressiven Gedanken usw.) seine Zeit verbracht hat, um so leistungsfähiger wird das Gehirn, davon noch mehr zu produzieren. Denn das wird ja anscheinend gebraucht – eine natürliche Reaktion von Nervenzellen, Muskelzellen usw.

Aber jetzt weißt du ja, wie du diese natürlichen Prinzipien zu deinen Gunsten und zu einer erfreulichern Zukunft nutzen kannst: Freude in Verbindung mit einem bewusst wahrgenommenen Erfolg ist die wichtigste Kraft-Quelle für eine konstruktive Umstrukturierung in deinem Gehirn.

Wenn du meine Anregung hilfreich empfindest, könntest du ja jemandem eine Freude machen und diesen Tipp aus „Clemens' Zeitzeichen” weiter leiten.

Und falls du ein Thema hast, über das ich im nächsten „Zeitzeichen” schreiben sollte, dann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mit deinem Vorschlag. Ich freue mich drauf!

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