Bei der Durchsetzung der Zwangsmaßnahmen, die verantwortungslose Politiker unter Missachtung unseres Grundgesetz und der Menschenwürde beschlossen haben, zeigten sich zahlreiche Polizisten nicht zimperlich. Mit Gewalt und besonders mit Ordnungsgeldern bekamen Bürger zu spüren, was es heißt, polizeistaatliche Härte zu erleben.

Wenn mit Angst und Härte gegen das eigene Volk regiert wird, ist dies ein Kriterium für die Auflösung der Rechtsstaatlichkeit. Was aber in den zahlreichen öffentlichen Diskussionen bisher meist zu kurz kommt, ist die Angst, die absichtlich von Politikern und den Medien geschürt wird. Hierzu nehme ich aufgrund meiner fachlichen Kompetenz Stellung. Ferner veröffentliche ich im Anschluss daran einen Artikel des Online-Magazin Rubikon.

Die Psycho-Pathologie der Corona-Maßnahmen

Corona-Hysterie, das Ausgeliefert-Sein gegenüber der geschürten Angst und der staatlichen Gewalt

Innerhalb der Psychotherapie habe ich mich auf die Therapie von Traumafolgen spezialisiert. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Schocktrauma, das meist durch kurzzeitige und meist einmalige Ereignisse mit extremer Überlastung der Betroffenen entsteht. Und einem sogenannten Bindungs- und Entwicklungstrauma, welches viele Kinder erleiden (nicht nur in Kriegsgebieten oder auf der Flucht, sondern auch hier in den sogenannten hochzivilisierten und wohl-geordneten Gesellschaften!). Dazwischen liegt die Art von Trauma, das durch länger andauernde Zeiten extremer Belastung oder Überlastung der Betroffenen entsteht, wie z.B. Gefängnisaufenthalte, Konzentrationslager / Guantanamo, weiße Folter usw. – Diese Art von Trauma sehe ich zurzeit im Rahmen der staatlichen Zwangsmaßnahmen.
Meine fachliche Spezialsierung auf die Therapie von Traumafolgen gibt mir die Kompetenz, das Geschehen rings um den Corona-Virus aus traumatherapeutischer Sicht zu betrachten.

Merkmale von Trauma

Angst und Unsicherheit

Angst wird erzeugt durch eine ständig vorhandene, scheinbare oder tatsächliche Bedrohung. Wichtig dabei ist immer, dass das Bedrohungs-Szenario äußerst glaubhaft ist:

  • So könnte tatschliche körperliche oder psychische Gewalt angewendet oder mit deren Anwendung gedroht werden.

  • Oder es wird Bedrohung durch einen Feind konstruiert (die Juden, die Flüchtlinge, der Putin, die Chinesen usw.).

  • Und es kann auch Angst vor einer vermeintlichen oder tatsächlichen Gefahr erzeugt werden, wobei dann diese Gefahr und Bedrohung als überwältigend groß oder unkalkulierbar groß / unerforscht / geheimnisvoll dargestellt wird.

  • Maximale Angst wird immer erzeugt, indem die Gefahr oder Bedrohung tödlich ist oder als tödlich behauptet wird. Eine Steigerung ist aber auch da noch möglich, indem der absehbare Tod als besonders qualvoll dargestellt wird. Angst vor extremen Schmerzen und Tod also.

  • Mit dem Anordnen von Ritualen und Verhaltensweisen, die das Allgegenwärtige der Bedrohung oder Gefahr ständig erlebbar machen, wird die Angst noch weiter verstärkt. Bestes Beispiel ist hier die Maskenpflicht. Eine Maske tragen nur Ärzte bei gefährlichen Behandlungen oder bei Operationen. Sie ist damit als Symbol bereits mit Gefahr und Angst aufgeladen. Sowohl der Maskenträger, als auch diejenigen, die den Maskenträger sehen, vergegenwärtigen sich bewusst oder unbewusst, wie gefährlich die derzeitigen Verhältnisse sind und schüren so das Klima von Angst und Schrecken.

Sie sehen, dass alle aufgezählten Merkmale der drei letzgenannten Aufzählungspunkte auf die derzeitige Corona-Situation zutreffen.

Narrative / Geschichten, die Unglaubwürdiges glaubhaft machen

Damit die Bedrohung oder Gefahr glaubhaft vermittelt wird, ist eine Geschichte – ein Narrativ – erforderlich. So war es z.B. bei den zahllosen Kriegen, die die USA begonnen haben (Vietnam / Kanonenboot-Story, Irak + Kuweit / Brutkastenlüge, Irak / Massenvernichtungswaffen, Iran / Atomverträge, usw.). Und die Menschen haben zunächst die Story geglaubt, zumal fast alle Medien / Journalisten diese Geschichten unkritisch verbreitet und sich so mitschuldig gemacht haben. Erst im Nachhinein wurden die Lügen aufgedeckt. Aber da war es schon zu spät und die Herrschenden hatten die Vorteile aus ihren Lügengeschichten bereits erreicht.

Damit Narrative geglaubt werden, müssen sie andauernd wiederholt werden – wie in der Werbung / Werbepsychologie auch. Am besten ist es, wenn die Narrative und deren fortwährende Ausschmückung und Aktualisierung sämtliche anderen Nachrichten verdrängt. Scheinbar gibt es nur ein einziges Thema und genau deshalb muss es ja wichtig sein, so glauben die Menschen dann.

Meine Darstellung von Narrativen und deren Funktion trifft voll auf die derzeitige Corona-Situation zu.

Die Unsicherheit

Gewohnte Strukturen auflösen:

Unsicherheit gehört mit zur Angst. Aber sie kann gezielt verstärkt werden, indem den verängstigten Menschen alle vertrauten Strukturen entzogen werden. (Im Foltergefängnis z.B. Tag-/Nacht-Rhytmus, Zeiten für Verhöre, usw.)
Eine der in unserer Zivilisation wichtigsten Strukturen (egal ob berechtigt oder nicht), ist der tägliche Rhytmus zwischen Freizeit und Arbeit sowie die persönliche Sinnstiftung und Entfaltung durch Arbeit. Diese Struktur führt auch zu einer klaren zeitlichen Einteilung der Tage und Wochen.

Ferner haben viele Menschen berechtigte Angst vor ihrer wirtschaftlichen und somit existenziellen Zukunft, weil sie z.B. auf Kurzarbeit gesetzt wurden und völlig unerwartet nur noch ca. 67% bzw. 60% ihres Einkommens haben. Und ob sie ihre Arbeitsstelle behalten werden, ist ebenfalls nicht sicher. Damit ist kaum eine Zukunftsplanung möglich.
Und wer in künftig unerfüllbaren Zahlungsverpflichtungen steht (z.B. Haus oder Auto abbezahlen), könnte in Verzweiflung getrieben werden.

Auch die weiteren Zukunftsaussichten betreffend Arbeit und FInanzen sind von Unsicherheit überschattet: Wenn international alle Staaten „als Corona-Hilfsmaßnahme“ Geld in Umlauf bringen, dem keine entsprechenden Werte und Güter gegenüber stehen, dann muss dies den Gesetzen der Volkswirtschaft gemäß eine Hyper-Inflation zur Folge haben.

Durch die Corona-Zwangsmaßnahmen werden den Menschen Sicherheit und Halt gebende Strukturen zerstört, wirtschaftlich-existenzielle Grundlagen entzogen und die Aussichten auf eine planbare erfreuliche Zukunft genommen, wodurch sich das Gefühl von Angst und Unsicherheit massiv verstärkt.

Beziehungen spenden Sicherheit, Trost, Geborgenheit – Einsamkeit + Isolation fördern Angst + Hilflosigkeit:

Die massivste Unsicherheit wird erzeugt, wenn menschliche Beziehungen verhindert wird, sodass sich die Menschen allein, einsam und isoliert fühlen. Deshalb wird ja in Foltergefängnissen die sogenannte Isolationshaft angewendet, um Menschen zu zerstören (Julian Assange in England, Methoden in Guantanamo, usw.)
Zudem wird Freude, Glück, Begeisterung, Gefühl von Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit meist in einer Gruppe von Menschen erlebt, z.B. beim Spiel, beim Freizeitsport usw. Menschen sind „Herdentiere“ und konnten schon geschichtlich gesehen nur gemeinsam überleben.

Dieses menschliche Miteinander, die Erfüllung dieses existenziellen menschlichen Grundbedürfnis wird durch die Corona-Zwangsmaßnahmen verhindert.

Bestehende Beziehungen belasten oder zerstören:

Umgekehrt werden ganze Familien auf engstem Raum eingesperrt und haben – gerade angesichts meist beengter Wohnraum-Verhältnisse (überteuerte Mieten) – kaum Möglichkeiten, Nähe und Distanz den eigenen Bedürfnissen gemäß zu regulieren. Beziehungen konstruktiv, respektvoll und erfüllt zu führen, beinhaltet die Fähigkeit und Möglichkeit, die Intensität von Nähe und Distanz regulieren zu können und sich auch zurück ziehen zu können.

Das  Miteinander z.B. in Familien wird folglich durch die Corona-Zwangsmaßnahmen massiv belastet, geschädigt und evtl. sogar zerstört.

Die Hilflosigkeit / hilflos ausgeliefert sein

Die erzeugte Angst wird noch verstärkt, indem tatsächlich oder scheinbar (durch das Narrativ glaubhaft gemacht) den verängstigten Menschen ihre Hilflosigkeit und ihr Ausgeliefert-Sein der Situation gegenüber ständig bewusst gemacht wird.

Diese Hilflosigkeit wird erzeugt, indem verwirrende und widersprüchliche Informationen gegeben werden (=Desinformation) und letztlich der Eindruck entsteht, dass z.B. betr. Corona, der Virus enorm gefährlich ist und es jeden mit einem qualvollen Tod treffen kann, während zugleich keine echte Abhilfe (z.B. Impfstoff) verfügbar ist.

Jeder Mensch möchte rein schon aus Überlebenswillen und aus Selbstfürsorglichkeit heraus etwas für seine Gesundheit und die Stärkung seines Immunsystems tun. Unser Immunsystem hat sich in mehreren zehntausend Jahren hervorragend gegen die schnell mutierenden Viren trainiert und wir sollten ihm vertrauen. Denn gegen Grippeviren wurde bisher noch nie ein wirksamer Impfstoff gefunden!
Die besten Möglichkeiten, das eigene Immunsystem fit zu halten, ist regelmäßige Sauna, Sport und Gymnastik. Und für die Psyche, die ja mindestens ebenso wichtig ist für die Stärkung des Immunsystems, sind fröhliche Erlebnisse in Gemeinschaft anderer wichtig.. Und genau diese Mögklichkeiten, das Immunsystem zu stärken, wurde durch die Zwangsmaßnahmen verboten! Irrsinniger gehts fast nicht. – Die Menschen werden durch die Verbote dazu gezwungen, auf eigene Initiative zur Stärkung ihres Immunsystems zu verzichten. Und so ist dies ein weiterer Beitrag dazu, dass die Menschen sich hilflos und nicht mehr selbstwirksam empfinden.

Ferner wird das Gefühl der Hilflosigkeit verstärkt, indem alles was Menschen in ihren Herzen wahrhaft zusammen bringen kann und sie damit stärken könnte, diese Krise (falls es denn wirklich eine wäre), besser zu ertragen, mit staatlicher Gewalt verhindert wird. Gemeinsames Spiel und Spaß im Grünen, Tanzen, Sport usw. … es könnte der Eindruck entstehen, als ob alles verboten ist, was bisher das Leben erfreulich gemacht hat!

Ein typisches Merkmal der Depression ist der Rückzug der Betroffenen in Isolation, z.B. weil sie sich für ihren hilflosen Zustand schämen. Sie machen sich selbst für ihre Hilflosigkeit verantwortlich. – Umgekehrt kann es Menschen in Depression führen, wenn sie hilflos gemacht werden, weil sie dazu gezwungen werden zu „social distancing“ und Isolation. Damit wird ihnen zugleich weitgehend die Möglichkeiten genommen werden, sich etwas Ausgleich durch Spiel und Spaß zu verschaffen.

Die Kombination aus der vorbeschriebenen Angst und dem Erleben von völliger oder weitgehender Hilflosigkeit ist typisch bei der Entstehung von Trauma!

Die Verführung zum Denunziantentum

Die aus den vorbeschriebenen Faktoren zusammen gesetzte, qualvolle Lage ängstlicher, verunsicherter Menschen wird durch die empfundene Hilflosigkeit gewissermaßen perfektioniert. Entweder fügen sich die Menschen in ihr Schicksal: „da kann man ja doch nichts dran machen…“ oder sie verbünden sich mit den Vorgaben des System, obwohl dieses der Urheber der Angst und Unsicherheit war. Der Vorteil davon ist, dass die Qual der Hilflosigkeit zum Teil aufgehoben ist: Nun kann man wieder etwas tun! – im Sinne von: Hauptsache die Qual der hilflosen Untätigkeit ist vorbei. Und dabei ist es fast schon gleichgültig, was man denn nun tut!

Wer sich hilflos und folglich machtlos bzw. ohnmächtig fühlt, möchte dieses Gefühl gerne los werden. So könnte dann die Motivation entstehen, sich selbst seine Handlungsfähigkeit, seine Macht dadurch zu beweisen, dass man andere Menschen denunziert. Diese Möglichkeit ist sogar wissenschaftlich bewiesen z.B. durch das Stanford-Experiment (bei dem die Wärter die Gefangenen zu terrorisieren begannen).
Und so ist verständlich, dass besonders Menschen mit MInderwertigkeits-Problemen oder anderen psychischen Schwierigkeiten dazu neigen, als Mobber, Blockwart, Denunziant, Stasi-IM, Gestapo usw. ihre Mitmenschen zu beherrschen und zu terrorisieren.

Wer sich dazu entscheidet, mit den Zwangsmaßnahmen zu Corona einverstanden zu sein, fühlt sich evtl. dazu berufen, seine Mitmenschen auf die Einhaltung dieser Maßnahmen zu überprüfen und ggfs. zur Anzeige zu bringen. Das hat zugleich den Vorteil, dass der Denunziant dem anderen, der sich einen Vorteil bzw. eine Erleichterung verschafft, indem er sich nicht an die Zwangsmaßnahmen hält, den Genuss dieses Vorteils nicht zugesteht: Wenn ich das nicht darf, dann darf der andere das auch nicht! oder: Wenn ich schon benachteiligt bin, soll der andere in gleichem Maß Nachteile ertragen müssen. oder: Gleiches Recht für alle! – Was aber, wenn dieses „gleiche Recht“ ein Unrecht ist und grundgesetzwidrig ist?

Denunzianten zerstören jedes Vertrauen und jedes MIteinander in einer Gemeinschaft. Sie fördern damit zu Gunsten ihres eigenen Vorteils die Spaltung der Menschen und fördern damit die Isolation und Einsamkeit.

Interessant ist bei diesen Denunzianten auch, dass diese sich mit den Tätern (die die Corona-Zwangsmaßnahmen verwirklichen) verbünden, obwohl der Denunziant ja selbst davon betroffen und beeinträchtigt ist! – Solch ein Verhalten wird auch als „Stockholm-Syndrom“ bezeichnet (die Geiseln hatten sich in der Stockholmer Botschaft nach langen Tagen mit den Geiselnehmern verbündet).

Die Corona-Zwangsmaßnahmen fördern das Denunziantentum und ähnliche hoch-pathologische Verhaltensweisen!

Angst, Unsicherheit und Einsamkeit fördern Bereitschaft zur eigenen Entmündigung

Die Kombination aus Angst, Unsicherheit und Hilflosigkeit, verstärkt durch andauernd präsentierte Narrative ist ideal, um Menschen dazu zu bringen, jede beliebige Maßnahme einer Obrigkeit / Autorität als „Hilfe“ oder „Ausweg“ oder als „Problemlösung“ dankbar hinzunehmen. Die Menschen werden vor dem Hintergrund dieser Gefühle auch die verrücktesten Maßnahmen akzeptieren, weil jede Maßnahme scheinbar wieder etwas mehr Sicherheit und eine Aussicht auf „Erlösung“ bietet.

Für ihre Sicherheit sind solchermaßen verängstigte Menschen bereit, all ihre bisherigen Freiheiten aufzugeben – obwohl zugleich sichtbar ist, dass die heraufbeschworene Gefahr oder Bedrohung extrem übertrieben dargestellt worden ist!

Hätte man mir Anfang des Jahres gesagt, dass der Staat mich mit seiner Macht mir vorschreiben wird, wann und wo ich duschen darf, dann hätte ich den natürlich für sehr merkwürdig gehalten! Aber heutzutage (Stand Mitte Mai 2020) zwingt mich der Staat dazu, nach meinem Training im Fitness-Center stinkend und klebrig vor Schweiß ungeduscht nach Hause fahren zu müssen!
Und das funktioniert ganz ohne direkte Polizei-Aufsicht, indem dem Fitness-Center mitgeteilt wird, dass es nur öffnen darf, wenn es keine Möglichkeit zum Duschen anbietet. Es fühlt sich an wie Nötigung oder Erpressung! Zumindest aber wie reine Willkür!

Dazu passend wird derzeit (Stand Mai 2020) immer wieder über eine Corona-App geredet, angeblich um damit „Ansteckungswege“ verfolgen zu können. Jeder Virologe weiß, dass das völlig wirkungsloser Unsinn ist. Aber die Gefahr der Datensammlung und Überwachung, die ist sehr real! – Nachdem nun zuirück gerudert wurde, dass die Daten nicht zentral pseudonymisiert gespeichert würden, kursieren neue Vorstellungen: Nur wer mit der – natürlich völlig freiwillig zu installierenden – Corona-App nachweist, dass er bereits immunisiert oder gegen Corona geimpft ist, hat Zutritt zu…, darf an… teilnehmen usw.
Auch hier bedarf es keiner Anwesenheit oder Kontrolle durch die Polizei mehr. Die Menschen werden sich mittels neuer Technik „freiwillig“ selbst kontrollieren und sich „freiwillig“ selbst kontrollieren lassen. Denn wer das nicht tut, der könnte ja infektiös sein und somit „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ darstellen und alle anderen Menschen müssten dann vor diesem Außenseiter „geschützt“ werden!

Fazit: Diejenigen, die als Täter die Corona-Hysterie selbst in die Welt gebracht haben, präsentieren uns jetzt ihre Lösungen… – Lösungen, mit denen sie zugleich in bisher ungeahntem Maß ihre Macht ausdehnen! Und genau darum geht es letzten Endes.

Gegenmaßnahmen gegen psychische Schäden durch die Corona-Hysterie

Manche Gegenmaßnahmen ergeben sich allein schon aus der Umkehr der oben beschriebenen Vorgaben und Zwangsmaßnahmen.

Die wichtigsten Gegen-Maßnahmen:

  • Hören Sie sofort damit auf, sich gedanklich sorgenvoll mit Corona zu beschäftigen. Denn sonst nimmt das Thema „Corona“ immer mehr Raum, Zeit und Bedeutung in ihrem Leben und in Ihrem Kopf. Konzentrieren Sie sich auf die Dinge und Aktivitäten, die Ihnen jetzt Freude machen können. Und vielleicht nehmen Sie bewusst auch einige Vorteile wahr, die sich derzeit ergeben:
    Sie haben viel mehr Freizeit.
    Der allgemeine Geräuschpegel und Straßenverkehr ist wohltuend verringert.
    Die Luftqualität ist deutlich besser.
    Es gbt wieder viel mehr Insekten.


  • Wenn Sie im Radio oder fernsehen irgend etwas zum Thema Corona hören: Drehen Sie sofort ab! – Alles was von dort kommt, sind staatlich kontrollierte Narrative, mit denen die Zwangsmaßnahmen gerechtfertigt werden. Entziehen Sie dem System die Macht über Sie, indem Sie seine Geschichten nicht mehr glauben. Es gibt sehr gute Gründe dafür, an den offiziellen Darstellungen zu zweifeln. Informieren Sie sich auch in den von mir genannten Quellen hier.
    Es reicht doch völlig aus, maximal ein Mal am Tag zu hören, welche Lockerungs- oder Verschärfungsmaßnahmen neu sind. Und danach wird der Kasten abgeschaltet!

  • Tragen Sie Masken nur dort, wo es zwingend erforderlich ist, denn sonst fördern Sie mit der Symbolkraft des Maske-Tragen das allgemeine Klima von Angst und Unsicherheit. Wenn im asiatischen Raum eine Maske jetzt zum Standard bzw. zur Mode-Erscheinung geworden ist… bitte sehr: „Millionen Fliegen können nicht irren: Leute fresst Scheiße!“

  • Machen Sie andere auf meine Beiträge hier aufmerksam. Oder geben Sie wenigstens den Link zu dieser Website neutraler Journalisten weiter: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
  • Schaffen Sie sich psychisch mehr Stabilität, Ruhe und schützende Distanz, indem Sie die Haltung der Achtsamkeit erlernen. Nutzen Sie dazu bevorzugt die Übung „BodyScan“. Oder fragen Sie bei mir an.

  • Nutzen Sie die bestehenden Freiräume für möglichst viel Aufenthalt in der Natur! – Bleiben Sie NICHT daheim! Gehen Sie NICHT in Rückzug und Isolation! Pflegen Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis! Vermeiden Sie „Social Distancing“, denn genau das macht wirklich krank!

Weitere Gegen-Maßnahmen

Diese können Sie leicht selbst aus den Schilderungen ableiten, mit denen ich oben erklärt habe, welche Faktoren Angst, Unsicherheit, Zweifel, Vertrauensverlust usw. fördern. Machen Sie genau das Gegenteil von dem, was Sie belastet.

Ich glaube, ich muss nicht konkreter werden, zumal dies schnell als eine strafbare Aufforderung angesehen werden könnte, gegen Vorschriften, Verordnungen und Gesetze zu verstoßen – auch wenn die Zwangsmaßnahmen klar grundgesetzwidrig sind.

Mein bester Wunsch für Sie:
Bleiben Sie trotz Corona-Hysterie psychisch gesund!

 

Und nun der Artikel aus dem Magazin Rubikon, wie eingangs angekündigt:


Angst essen Seele auf!

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus bringen gravierende psychische Belastungen mit sich — die Kollateralschäden sind kaum abschätzbar.

von Barbara Keppler

Die aktuelle Coronakrise und die durch die Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus zeigen anschaulich die Wirkungen von Angst auf die Bevölkerung. Neben den äußeren Maßnahmen kann dem Virus wirkungsvoll durch eine aktive und friedliche Strategie der bewussten Auseinandersetzung begegnet werden. Hierzu braucht es eine klare, logische und ehrliche Informationspolitik sowie die Rückbesinnung auf eine seelisch-geistige Grundkapazität des Menschen: die Kraft der menschlichen Bewusstseinsaktivität. Eine psychologische Betrachtung.

Die Coronakrise wird durch das Erzeugen von Angst gesteuert

Angst macht krank und sie isst die Seele auf. Rainer Werner Fassbinder hat dies in seinem Filmdrama in den 1970er-Jahren anschaulich in Szene gesetzt. Im Film bezog sich die Angst auf fremdenfeindliches und diskriminierendes Verhalten der Mitmenschen. Aktuell in der Coronakrise wird Angst durch die Politik, durch einzelne Vertreter aus Medizin und Wissenschaft und durch die Medien erzeugt und verstärkt. Dabei geht es nicht um alltägliche kleine Ängste, sondern um eine Urangst des Menschen, um die Todesangst. Sie wird eingesetzt, um die Menschen in der Krise gut führen zu können. Die psychischen Folgen der Angst bleiben dabei weitgehend unberücksichtigt.

„Derjenige, der sich vor allen pathologischen Erregern schützen muss, der nicht mehr natürlich in die Begegnung gehen kann, verliert jene innere Kraft des gesunden Verarbeitens von Sinneseindrücken, Wahrnehmungen, empfangenen Gedanken aus den Medien und (…) er verliert sein sogenanntes Selbstgefühl und das Gefühl für den anderen.“ (Heinz Grill)

Schutzmaßnahmen

Als zentraler Leitgedanke für die Menschen gilt: Wir müssen uns schützen! Schützen vor einem kleinen Virus, das unsichtbar ist und das scheinbar überall lauert. Die Gefahr ist zunächst nicht einschätzbar. Die Informationen der Experten sind unspezifisch und widersprüchlich, Ansteckung ist überall möglich und die Gefährlichkeit des Virus wird in eindrücklichen Bildern sichtbar gemacht. Auf Intensivstationen liegen Menschen am Beatmungsgerät, manche liegen auf dem Bauch, die Beine und Füße ragen nackt heraus. Vermummtes medizinisches Personal schildert unter Tränen die verzweifelte Situation. Lastwagen transportieren Särge ab. Dazu täglich aktualisierte Zahlen von Erkrankten und von Toten. Politiker, Experten und Journalisten verwenden in der Berichterstattung und Informationsstrategie Schlagwörter wie Krieg, Seuche, Leben und Tod.

Was macht das mit den Menschen? Es wird Todesangst erzeugt in Gestalt eines grausamen Erstickungstodes — und dies nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei den Kindern. Sie werden mit der Urangst vor dem Verlust der Eltern konfrontiert.

Angst versetzt den Menschen in einen Ausnahmezustand. Er verliert sein gesundes Wahrnehmungsvermögen und damit ein wesentliches Mittel zur Orientierung in der Welt. Das logische Denken und die Verarbeitung von Informationen sind ebenfalls ausgesetzt. Die Gedanken kreisen um die potenzielle Gefahr und über die Gefühle kommen irrationale Vorstellungen hinzu. Die scheinbare Übermacht der Bedrohungssituation führt zum Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Es kommt zu überschießenden Reaktionen und unlogischen Handlungen. In der Flut der angstbefeuernden Informationen, denn diese hören ja nicht auf, wird der Mensch dankbar für richtungsweisende Anweisungen und die ergriffenen Schutzmaßnahmen: Er wird steuerbar und auch manipulierbar.

Die Angst, die sich zunächst auf das Virus und auf den möglichen Erstickungstod bezog, weitet sich durch die zu erwartenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen aus. Es kommen Existenzängste, wie die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, die Angst vor Verlust der Wohnung, hinzu. Auch Personen, die bislang unerschrocken im Leben standen und die nicht zu Ängsten neigen, werden über die ständig wiederholten bedrohlichen Informationen in die kollektive Angst hineingezogen. Bei vordergründig noch liberaler Haltung gehen auch sie schließlich auf die sichere Position, dass Abstand halten und sozialer Rückzug notwendige Strategien zum Schutz vor einer Infektion wären.

Für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen bedeutet die Coronakrise eine besonders kritisch zu sehende Belastung. Bestanden bereits im Vorfeld emotionale Verstimmungen, eine psychische Labilität oder eine Erkrankung, werden diese in der Ausnahmesituation verstärkt. Insbesondere trifft dies für die depressiven Erkrankungen zu. Die verordnete soziale Isolation verbunden mit der unsicheren Zukunftsperspektive — es wird in den Medien betont, dass der Ausnahmezustand noch sehr lange andauern kann — können Depressionen auslösen oder verstärken. Die Gefahr der Zunahme von suizidalen Handlungen vergrößert sich.

Die Angst hat des weiteren Auswirkungen auf die physische Verfassung. Der Körper ist unter Stress gesetzt, der Tonus der Muskulatur ist erhöht. Es kommt zu Herzklopfen, erhöhtem Puls und zu nervöser Unruhe mit Schlafstörungen. Charakteristisch hierbei ist auch das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen oder Druck auf der Brust zu haben. Die Angst vor einer tödlichen Lungenerkrankung wird damit weiter befeuert. Dauert die Gefahrensituation über einen längeren Zeitraum hinweg an, wie das bei der Coronakrise ja der Fall ist, schwächt die anhaltende Stress- und Angstsituation das Immunsystem und macht den Körper sogar anfälliger für Infektionen.

Kontaktverbot

In der Krise sind soziale Kontakte stark eingeschränkt und der Rückzug in die Wohnung ist auferlegt. Auch die Bewegung an der frischen Luft ist auf das notwendige Maß beschränkt. Für alleinlebende Personen bedeutet das eine Isolation auf unbestimmte Zeit und damit eine starke Konfrontation einerseits mit der Ausnahmesituation und andererseits auch mit sich selbst, ohne die Möglichkeit von Reflexion und Austausch mit anderen Personen zu haben. Die Folgen sind kompensatorische Verhaltensweisen wie erhöhter Medienkonsum, Alkohol- und Nikotinkonsum oder vermehrtes Essen. Aber auch die oben bereits genannte Verstärkung von Depressionen und Ängsten sowie die Erhöhung der Suizidalität.

Für Familien ist es eine große Belastungsprobe, über einen langen Zeitraum gemeinsam in der Wohnung sein zu müssen. Die Bedürfnisse der Kinder und die der Eltern müssen mit den Anforderungen des Homeoffice oder mit der bestehenden Kurzarbeit vereinbart werden. Das zehrt an den Nerven und öffnet das Tor für aggressives Verhalten. Überforderung, Angst und Aggression liegen eng beieinander.

War familiäre Gewalt bereits vor der Coronakrise in Familien aufgetreten, so wird diese in der zugespitzten Situation nun eskalieren, und die Opfer haben nicht einmal die Möglichkeit, nach außen auszuweichen.

Auch der natürlich Umgang im zwischenmenschlichen Miteinander verändert sich. Die Angst vor Ansteckung sowie die Schutzmaßnahmen verhindern die natürliche Begegnung untereinander. Neben dem Rückzug aus dem sozialen Miteinander tritt eine zunächst unmerkliche Distanzierung ein. Die persönlichen Einstellungen zu den verordneten Maßnahmen gehen in der Bevölkerung auseinander: Die Befürworter beginnen für die Einhaltung der Regeln einzutreten oder noch strengere Maßnahmen zu fordern — aus Angst wächst sogar die Bereitschaft, Verstöße der Nachbarn zur Anzeige zu bringen.

Die Kritiker fühlen sich durch die Maßnahmen bedroht, in ihrer Freiheit und Selbstverantwortung eingeschränkt und bevormundet. Beide Seiten begegnen sich kritisch und mit Argwohn. Im Kontakt wird die jeweilige Position zunächst vorsichtig ausgelotet. Durch die Angst ist eine Spaltung in der Bevölkerung entstanden und zusätzliches Konfliktpotenzial geschaffen worden.

Verlust der gesunden Beurteilungsfähigkeit

Der Mensch in der Krise, in Angst und in Dauerstress versetzt, nimmt die Bilder und die Nachrichten aus den Medien ungefiltert in sich auf. Er kann nicht mehr eine gute und differenzierte Verarbeitung der Eindrücke und Wahrnehmungen leisten.

Es ist einerseits ein natürliches Bedürfnis, sich täglich zu informieren, andererseits kann die Flut der einseitigen Informationen keine vernünftige Einordnung mehr erhalten. Die Wucht der angsterzeugenden Bilder sowie die kontinuierlich wiederholten Warnungen der sogenannten Experten und Politiker werden aufgenommen und verinnerlicht. Sie können aufgrund der einseitigen Informationsstrategie und der teilweisen Widersprüchlichkeit der Aussagen nicht auf ihre Richtigkeit geprüft werden.

Da das Gefühl der Angst dominiert, ist das gesunde und gerade jetzt so wichtige Urteilsvermögen der Menschen herabgesetzt. Sie werden durch die Angst manipulierbar und lassen eine Bevormundung durch den Staat sowie den Eingriff in grundlegende Persönlichkeitsrechte nahezu klaglos zu. Nicht selten kommt es zu einer vollkommenen Zustimmung und Unterordnung, da diese eine gefühlte Sicherheit darstellt.

Verlust des Selbstgefühls

Ganz subtil und im Verborgenen geschieht noch etwas viel Tieferes. Der Mensch verliert sein Selbstgefühl und das Gefühl für den anderen. Die überwältigende Angst und die damit einhergehenden Gefühle von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein überlagern das gesunde Selbstgefühl. Der Mensch erlebt sich nicht mehr differenziert und in klarer, objektiver Wahrnehmung der Dinge. Hierfür bräuchte es Ruhe, einen freien Raum und auch ein Gegenüber. Eine Person fühlt und erlebt sich selbst in der Begegnung mit anderen, im Kontakt mit der Außenwelt und in der aktiven Auseinandersetzung mit diesen.

In der Coronakrise ist der Einzelne isoliert und der Situation scheinbar hilflos ausgeliefert. Das Gefühl der Selbstwirksamkeit als wichtige Grundkraft ist vermindert oder vollständig ausgesetzt, ebenso das Vertrauen in die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen. Das Selbstgefühl ist verloren gegangen und mit ihm die individuelle Führungskraft. Etwas drastischer ausgedrückt muss von einem Verlust des Ich als oberste Führungsinstanz des Menschen gesprochen werden.

Hat der Mensch selbst keinen guten individuellen Stand und kein gutes Selbstgefühl, kann er auch kein adäquates Gefühl für den anderen entwickeln. Projektionen und Vorurteile aus dem eigenen Inneren treten an die Stelle einer gesunden, toleranten Wahrnehmung des Gegenübers. So wird auch in der Begegnung mit anderen Menschen die Angst zur leitenden Kraft, die spaltend und trennend auf das soziale Miteinander wirkt.

Die Folgen der Maßnahmen und der Informationsstrategie: Angst und Isolation machen krank — und manipulierbar.

Die Strategien zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus bringen gravierende psychische Belastungen, psychische Erkrankungen und eskalierende häusliche Gewalt mit sich. Die dadurch verursachten Kollateralschäden in der Bevölkerung sind aktuell in ihrem Ausmaß noch nicht abzuschätzen.

Die Informationsstrategie der Regierung nimmt dabei in ihrer Wirkung auf die menschliche Psyche eine zentrale Stellung ein. Es gibt keine objektive und eindeutige Datenbasis. Zahlen zur Infektionsverbreitung und zu den Todesfällen werden in aufsummierten Daten veröffentlicht, die nicht in logische, differenzierte und fachlich korrekte Zusammenhänge gestellt werden. Auch gibt es keine eindeutigen, offiziellen Informationen über die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus. Die von der Regierung herangezogenen Experten scheinen die Fragen und Hinweise unabhängiger Experten, die sich kritisch und durchaus konträr äußern, nicht zur Kenntnis zu nehmen. Letztere werden sogar als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Es findet kein öffentlicher Diskurs statt, der die verschiedenen wissenschaftlichen und politischen Ansichten miteinander in Beziehung bringt.

In den Medien wird unermüdlich die Gefährlichkeit des Virus und die Notwendigkeit strenger Isolationsmaßnahmen propagiert, obwohl beides in der alltäglichen Realität nicht erlebbar und nachvollziehbar ist. Infolge werden die Grundrechte und die Freiheit extrem eingeschränkt und reglementiert. Das Mittel zur Beeinflussung der Menschen ist die erzeugte Todesangst, die nicht auf einer logisch nachvollziehbaren Faktenlage gegründet ist. Hinzu kommen die erzwungene Isolation und der Rückzug in das häusliche Umfeld. Die Möglichkeit zur aktiven Auseinandersetzung im Dialog mit anderen ist damit effektiv eingeschränkt. Die Verunsicherung bezüglich der richtigen Einschätzung der Situation wächst und erhöht die Abhängigkeit von offiziellen Richtlinien.

Verfolgt eine intelligente und vernunftbegabte Person die Veröffentlichungen von seriösen Statistiken und recherchiert sie wissenschaftliche Informationen zur Virologie, dann muss sie zu dem Schluss kommen, dass etwas nicht stimmt.

Das, was gerade geschieht, folgt keiner Logik und auch nicht einer gesunden Vernunft. Die Gefährlichkeit des Virus kann anhand der Angaben und widersprüchlichen Informationen nicht belegt werden, die Maßnahmen der Regierung erscheinen als realitätsfern und völlig überzogen. Diesen Maßnahmen ist sie aber ausgeliefert, Widerstand wird bestraft und mit Polizeieinsatz unterdrückt. Eigenes Denken und Urteilen sowie die freie Meinungsäußerung sind nicht erwünscht.

Auch in diesem Fall sind die Folgen für die psychische Verfassung ungut, da der notwendige individuelle Handlungsspielraum fehlt. Die demonstrierte Übermacht der Staatsgewalt und die daraus erlebte Hilflosigkeit können zu psychischen Krisen, unter anderem zu Depression, zu aggressivem Verhalten und zu Ängsten, führen. Hält der Zustand über längere Zeit an, entwickelt auch der bislang gesunde Mensch Gefühle von Resignation und Verbitterung, die sich bis zur Selbstaufgabe steigern können.

Eine sorgfältige objektive Bewusstseinsaktivität ist notwendig

„Abgesehen von den äußeren Maßnahmen muss das Virus durch eine sorgfältige objektive Bewusstseinsaktivität überwunden werden. Das sogenannte Bewusstsein braucht Logik, Beziehung und muss sich aus objektiven Denkvorstellungen entwickeln.“ (Heinz Grill)

Der Mensch verfügt, als ein bedeutendes Instrument seiner Seele, über eine große Kapazität des Bewusstseins. Dieses befähigt ihn, sich wahrnehmend, denkend, fühlend und urteilend auf aktive Weise mit der Welt auseinanderzusetzen. Das Bewusstsein braucht vor allen Dingen logische und objektive Denkprozesse, die auf wahrheitsgemäßen Informationen und Sachverhalten beruhen. Setzt sich der Mensch mit seinem Bewusstsein auf intensive Art und Weise mit einer Gefahrensituation auseinander, so kann er diese realistisch einordnen und bewerten und ihr dann mit notwendigen und sinnvollen Handlungen begegnen.

Die Auseinandersetzung ist wie ein innerer Verarbeitungsprozess zu sehen. Eine Gefahr wird erkannt und in ihrem schädigenden Potenzial eingeschätzt, sodass eine adäquate und sinnvolle Handlung als Reaktion eingeleitet werden kann. Gleichzeitig veranlasst der innere Verarbeitungsprozess auch eine Bereitstellung aller notwendigen körperlichen und seelischen Kapazitäten, die zur Abwehr oder auch zur erfolgreichen Überwindung der Situation erforderlich sind. Wird die Gefahr eines krankmachenden Virus mit dem Bewusstsein umfassend wahrgenommen und richtig eingeschätzt, kann auch der Körper viel präziser und kraftvoller mit dem Erreger umgehen. Vergleichsweise wird der Mensch in der Regel nicht krank, wenn er einen anhaltenden Kältereiz bewusst wahrnimmt und verarbeitet.

Nutzt der Mensch seine Bewusstseinskapazität und hat er die Möglichkeit zur freien Entscheidung, so erlebt er sich als selbstwirksam und in der eigenen Führung und Verantwortung über die Situation. Die Übernahme von Verantwortung und das Erleben von Selbstwirksamkeit stellen zwei grundlegende Pfeiler einer gesunden Psychohygiene dar.

Es erfordert in der heutigen Zeit Mut, sich auf die eigene Bewusstseinskapazität zu besinnen und eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema Corona zu beginnen. Die gelungene Auseinandersetzung ermöglicht die persönliche Positionierung und stellt eine Grundlage für ein sinnvolles Umgehen mit der außergewöhnlichen Situation dar.

Ein freier Mensch, der eine bedrohliche oder kritische Phase aktiv durchlebt, lernt aus der Erfahrung und erweitert darin die persönlichen Kapazitäten. Setzt er erfolgreiche Bewältigungsstrategien ein, erhöht die positive Erfahrung sein Selbstgefühl und sein Selbstvertrauen — er geht gestärkt aus der Krise hervor.


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